Meinivo

Datenschutzerklärung

Hier erklären wir weltweit, welche personenbezogenen Daten Meinivo verarbeitet, wofür sie benötigt werden, mit wem sie geteilt werden und welche Rechte du hast. Meinivo richtet sich ausschließlich an Personen ab 16 Jahren.

English · Nutzungsbedingungen · Datenschutzoptionen · Impressum · Regionale Ergänzungen

Stand: 22. August 2026 · Version privacy-2026-08-23-v5

1. Verantwortlicher

Bitora
Inhaber: Colin-Mario Köse
c/o IP-Management #10229
Ludwig-Erhard-Straße 18
20459 Hamburg, Deutschland

E-Mail: colin-mario.koese@bitora.de
Telefon: +49 151 72406356
USt-IdNr.: DE451277426

Diese Erklärung gilt für die Meinivo-App, die API unter meinivo.bitora.de sowie die damit verbundenen Konto-, Umfrage-, Guthaben-, Punkte-, Auszahlungs-, Support-, Push- und Werbeprozesse.

2. Zwecke und Rechtsgrundlagen

  • Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Konto, Anmeldung, Umfrage-Matching über die integrierten und nicht von dir deaktivierten Anbieter, bestätigte Gutschriften, Punkteumwandlung, Auszahlungsaufträge und Support.
  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und, soweit anwendbar, § 25 Abs. 1 TDDDG): optionale pseudonyme Nutzungsanalyse, optionale Push-Mitteilungen, freiwillige Werbung sowie nicht technisch notwendige Endgerätezugriffe.
  • Ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO): Gesichtsmerkmale und andere biometrische Daten im gesondert gestarteten Didit-Identitätsablauf, soweit sie zur eindeutigen Identifizierung verarbeitet werden. Länder mit zusätzlichen Schriftform-, Alternativ- oder Aufbewahrungsanforderungen bleiben bis zu deren Umsetzung gesperrt.
  • Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): sicherer und stabiler Betrieb, Fehleranalyse, Schutz vor Mehrfachkonten, Manipulation, doppelten Gutschriften und Auszahlungsbetrug.
  • Rechtliche Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): handels-, steuer- oder sonstige gesetzlich erforderliche Nachweise.

3. Welche Daten Meinivo verarbeitet

Konto und Anmeldung

Nutzer-ID, E-Mail-Adresse, Anzeigename, Profilbild einschließlich einer von dir hochgeladenen Bilddatei, verwendeter Anmeldeanbieter, Login- und Token-Metadaten. Die Anmeldung erfolgt über Firebase Authentication; abhängig von deiner Auswahl sind Google oder Apple beteiligt.

Freunde-Einladungen

Für eine Einladung verarbeitet Meinivo den persönlichen Einladungscode, eine zufällige kurzlebige Einladungsreferenz, die Konto-IDs der einladenden und eingeladenen Person, grobe Herkunft und Plattformklasse sowie Zeitpunkte und Status von Erstellung, Bindung, Qualifikation, Gutschrift und gegebenenfalls Rückbuchung. Der Server speichert die Einladungsreferenz nur als kryptografischen Hash. Auf dem eingeladenen Gerät liegt die noch nicht gebundene Referenz verschlüsselt im geschützten App-Speicher und wird nach erfolgreicher Bindung oder einer endgültigen Ablehnung entfernt. Die zuerst gültig erfasste Einladung kann nicht durch eine spätere ersetzt werden.

Für die dauerhafte 10%-Beteiligung führt Meinivo zusätzlich ein minimiertes, append-only Beteiligungsledger mit der wirksamen Einladungsbindung, der Summe aktiver bestätigter Anbieter-Umfragevergütungen, dem Beteiligungssatz, bisherigem und neuem Anspruch, Korrekturbetrag sowie auslösendem Provider-/Ereignisbezug. Der Anteil wird von Meinivo finanziert und nicht vom Guthaben der eingeladenen Person abgezogen. Signierte Rückbuchungen können den Beteiligungsanspruch nachvollziehbar korrigieren.

Unter Android liest die App nach einer Installation den von Google Play bereitgestellten Install-Referrer einmalig aus. Dafür werden der Einladungsparameter und grobe Klick-/Installationszeitpunkte verarbeitet; Meinivo speichert danach auf dem Gerät nur einen nicht rückrechenbaren Verarbeitungsnachweis, damit derselbe Referrer nicht bei jedem Start erneut verwendet wird. Für eine iOS-Neuinstallation wird der Einladungslink über AppsFlyer OneLink vermittelt. AppsFlyer verarbeitet dafür insbesondere die Einladungs-Linkparameter, IP-Adresse und daraus abgeleiteten ungefähren Standort, User-Agent, eine zufällige AppsFlyer-Installationskennung (AppsFlyer-ID), App-/Geräte-/Installationsmetadaten sowie App-Start und Linkinteraktion, um die Einladung nach der Installation zurückzugeben und den Ablauf technisch zu messen. Meinivo übermittelt dabei weder Konto-ID, Name, E-Mail-Adresse, Umfrageinhalte noch Wallet-Daten. Die Erfassung der Werbe-ID (IDFA), der Apple-Gerätekennung für Anbieter (IDFV), Apple-Search-Ads-Attribution und SKAdNetwork-Funktionen sind deaktiviert; außerdem schließt Meinivo sämtliche integrierten Werbenetzwerk- und SRN-Partner von der Datenweitergabe aus. Weitere Informationen: Datenschutz bei AppsFlyer.

Profil und Umfrage-Matching

Für die einmalige Startumfrage verarbeitet Meinivo Geburtsdatum, Geschlechtsangabe, Wohnland, Postleitzahl, Erstsprache, Bildungsabschluss, Erwerbs- und Studierendenstatus, Branche, Tätigkeitsbereich, berufliche Position, Unternehmensgröße, Haushaltsgröße, Kinder im Haushalt, ein Haushalts-Einkommensband und die Einkaufsverantwortung. Auswahlmöglichkeiten wie „keine Angabe“ sind dort vorgesehen, wo sie für die Profilfrage sinnvoll sind. Die Angaben dienen dem Matching mit passenden Umfragen; besondere Kategorien wie Religion, politische Meinung, sexuelle Orientierung oder Gesundheitsdaten sind nicht Bestandteil dieser Startumfrage.

Mit Annahme der Nutzungsbedingungen werden die in Meinivo integrierten Anbieterzugänge für dein Konto aktiviert. Für CPX Research können eine eigene pseudonyme Provider-ID, IP-Adresse, User-Agent sowie die für eine konkrete Anfrage erforderlichen Angaben zu Land, Postleitzahl, Geburtsdatum und Geschlecht übermittelt werden. Falls TapResearch nach Abschluss aller Freigabegates produktiv aktiviert und nicht von dir deaktiviert ist, kann Tap eine eigene pseudonyme Provider-ID, IP-/Geräteklasse, Land und die von dir beantworteten Qualifikationsfragen erhalten. TheoremReach erhält diese Matching-Daten erst, wenn der parallele Betrieb mit weiteren Umfrageanbietern schriftlich freigegeben, der Anbieterhinweis veröffentlicht und der Datenfluss von Meinivo aktiviert wurde. Name und E-Mail-Adresse werden nicht als Provider-ID verwendet. Du kannst jeden Anbieter in den Datenschutzeinstellungen für die Zukunft deaktivieren.

Guthaben, Punkte und Auszahlungen

Provider- und Transaktionsreferenzen, Beträge, Rückbuchungen, Wallet-Ledger, tägliche Serienereignisse, Punkte-Lots und Umwandlungen sowie Auszahlungsart, Empfängerangabe, Bearbeitungsstatus und Idempotenznachweise. Für eine gewählte Auszahlung können die erforderlichen Daten an den jeweiligen Empfänger- oder Fulfillment-Dienst übermittelt werden, etwa an PayPal, einen Gutschein-Dienstleister oder über die angegebene Blockchain-Adresse.

Einmalige Identitätsprüfung vor der ersten Auszahlung

Vor der ersten Auszahlung musst du deine Identität einmalig mit dem veröffentlichten Didit-Workflow „Meinivo First Payout KYC“ bestätigen. Er verarbeitet Ausweisdokument/-bild und ausgelesene Identitäts-/Altersdaten sowie zusätzlich Selfie-/passive Lebenderkennungsaufnahme, daraus abgeleitete biometrische Gesichtsmerkmale und Match-/Liveness-Ergebnis. Der Ablauf startet nur nach einer getrennten, nicht vorausgewählten ausdrücklichen Einwilligung. Ohne diese Einwilligung kannst du den Auszahlungsauftrag abbrechen; dein bestätigtes Guthaben bleibt erhalten. Der Workflow prüft das Mindestalter 16 und lehnt darunter ab. Notwendige IP-, Browser-, Sitzungs-, Sicherheits- und Auditmetadaten können anfallen; AML/Monitoring, NFC, Adressnachweis, E-Mail, Telefon und das optionale Geräte-/IP-Analysemodul sind deaktiviert. Meinivo speichert keine Ausweisbilder, Selfies, Videos, Dokumentnummern oder vollständige Didit-Entscheidung, sondern nur Konto-/Sitzungszuordnung, Workflow- und Hinweisversion, Status/Zeitpunkte und einen Integritäts-Hash. Einzelheiten: Didit-KYC-Hinweis.

Support, Einstellungen und Push

Supportkategorie und Nachricht, Sprach-, Darstellungs- und Benachrichtigungseinstellungen sowie – nur nach Aktivierung – Push-Token, Plattform und Zustellmetadaten. Push-Mitteilungen werden technisch über Firebase Cloud Messaging beziehungsweise den Plattformdienst von Apple zugestellt.

Technik und Sicherheit

IP-Adresse, User-Agent, Zeitstempel, App-/Plattformversion, Request-, Fehler- und Sicherheitslogs sowie kurzlebige Sitzungs-, Signatur- und Idempotenzdaten. Diese Daten dienen der Bereitstellung, Diagnose, Missbrauchsprävention und Nachweisbarkeit. Die App kommuniziert im Produktivbetrieb ausschließlich über TLS/HTTPS mit der API. Der Datensatz der Startumfrage wird vor der Speicherung mit AES-256-GCM und einem außerhalb der Datenbank verwahrten Schlüssel verschlüsselt; Guthaben- und Abschlussnachweise liegen getrennt davon im transaktionalen Ledger.

Betrugsprävention und App-Integrität

Zum Schutz von Umfragevergütungen, Bonus-, Empfehlungs-, Punkte- und Auszahlungsvorgängen prüft Meinivo technische und transaktionale Auffälligkeiten. Dazu zählen die von Firebase App Check vermittelten Nachweise von Google Play Integrity beziehungsweise Apple App Attest, Kontoalter, begrenzte Häufigkeitswerte, signierte Provider-Rückbuchungen und Doppelereignisse sowie die Mehrfachverwendung einer Installation oder eines Auszahlungsziels. Eine zufällige Installationskennung, die Netzwerkadresse und das normalisierte Auszahlungsziel werden vor Eintritt in das Fraud-System mit getrennten HMAC-Schlüsseln pseudonymisiert; rohe Werte und App-Check-Tokens werden dort nicht gespeichert.

Das System erzeugt eine nachvollziehbare Empfehlung mit begrenzten Faktoren. Eine einzelne Heuristik führt weder zu einer automatischen Zurückstellung noch zu einem Hold. Erst mehrere unabhängige Hinweise können eine Auszahlung in den Status „Prüfung“ versetzen oder eine zeitlich begrenzte, auf die betroffene Funktion beschränkte Schutzmaßnahme auslösen. Es gibt keine automatische endgültige Kontoschließung. Folgenschwere Fälle werden von einem berechtigten Menschen geprüft. Den Status und eine allgemein verständliche Begründung kannst du im Support-Bereich sehen und dort Einspruch einlegen.

Fehlerdiagnose mit Sentry

Zur Erkennung von Abstürzen, nicht reagierenden Apps, technischen Fehlern und langsamen Abläufen wird Sentry eingesetzt. Übermittelt werden können eine gehashte Konto- oder Installationskennung, Zeitpunkt, App-Version, Build, Plattform und Betriebssystem, statische Bildschirm- und Ablaufinformationen, bereinigte Fehler- und Stack-Informationen, Request-ID, HTTP-Methode und normalisierter API-Pfad sowie Leistungsdaten. IP-Adressen können bei der technischen Übertragung anfallen. Meinivo entfernt vor der Übermittlung insbesondere Authentifizierungsdaten, E-Mail-Adressen, URL-Parameter, dynamische IDs, Request- und Response-Inhalte sowie frei eingegebene Texte. Screenshots, Sitzungswiedergaben, View-Hierarchien und genaue Tippkoordinaten sind deaktiviert.

Optionale pseudonyme Nutzungsanalyse

Nur nach deiner ausdrücklichen Einwilligung speichert Meinivo pseudonyme Ereignisse zu App-Starts, aufgerufenen Bereichen, Navigation, Tipp-, Scroll- und Fokusaktionen, Netzwerk- und Ladezeiten sowie Start, Erfolg, Abbruch oder Fehler wichtiger Konto-, Umfrage-, Punkte-, Werbe- und Auszahlungsschritte. Dabei werden nur feste Ereignisnamen, grobe Wertebereiche und technische Statuscodes verwendet. Eingabetexte, Umfrageantworten, Namen, E-Mail-Adressen, Empfängerangaben, genaue Beträge, genaue Tippstellen und vollständige URLs sind für diesen Datenstrom nicht zugelassen. Eine zufällige Installations- und Sitzungskennung ermöglicht die Zuordnung zusammengehöriger Ereignisse; das Backend bindet sie an dein Konto, solange die Einwilligung aktiv ist.

4. Umfrageanbieter

Meinivo bindet derzeit CPX Research ein; TapResearch wird erst nach dokumentierter Anbieter-, Vertrags-, Transfer- und Länderfreigabe produktiv aktiviert. Die versionierten Anbieterhinweise sind vor und nach der Registrierung abrufbar. Die Vertragsbestätigung aktiviert integrierte Anbieter für das Konto; eine individuelle Deaktivierung stoppt neue Matching-Anfragen an den jeweiligen Anbieter.

TheoremReach ist technisch vorbereitet, bleibt aber bis zur schriftlichen Parallelfreigabe, einem veröffentlichten Anbieterhinweis und der produktiven Datenflussfreigabe deaktiviert.

Wenn du eine Umfrage öffnest, wechselst du in den gekennzeichneten Ablauf des jeweiligen Anbieters. Dort erhobene Umfrageantworten verarbeitet der Anbieter beziehungsweise Survey-Sponsor nach seinen eigenen Datenschutzhinweisen. Meinivo erhält für die Vergütung insbesondere Abschluss-, Status-, Betrags- und Rückbuchungsinformationen, nicht den vollständigen Inhalt deiner Umfrageantworten.

Meinivo-Hinweis zu CPX · CPX-Datenschutz · CPX-Teilnahmebedingungen · Status und Hinweis zu TapResearch · Status und Hinweis zu TheoremReach

5. Optionale Rewarded Ads und Google UMP

Die App enthält Google Mobile Ads und die User Messaging Platform (UMP). Die Rewarded-Video-Funktion ist derzeit deaktiviert. Solange sie deaktiviert ist, werden weder Anzeigen dafür angefordert noch Werbebelohnungen vergeben. Eine spätere Aktivierung erfolgt nur nach dokumentierter Anbieterfreigabe und wird in dieser Erklärung kenntlich gemacht.

Bei Nutzung können Google Ireland Limited und in der UMP-Oberfläche genannte Werbetechnologieanbieter insbesondere IP-Adresse, ungefähren Standort, App- und Geräteinformationen, Consent-Signale, Anzeigeninteraktionen sowie Auslieferungs-, Mess-, Betrugs- und Diagnosedaten verarbeiten. Meinivo fordert ausschließlich nicht personalisierte Anzeigen an und verwendet dafür weder Apples Werbekennung noch Cross-App-Tracking. Deine Auswahl kannst du in Meinivo unter Datenschutz → Werbe-Datenschutz verwalten erneut aufrufen, soweit Google diese Option für dein Gerät bereitstellt.

Die Belohnung wird erst nach Googles signierter Serverbestätigung vergeben. Meinivo verarbeitet dafür eine 20 Minuten gültige Einmalsitzung, die Anzeigenblock- und Google-Transaktionskennung sowie den Verifikationsstatus. Abbruch, fehlende Auslieferung oder eine ungültige Bestätigung führen zu keiner Freischaltung. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von Google.

6. Empfänger und Drittlandtransfers

Empfänger sind nur die für den jeweiligen Ablauf erforderlichen Dienstleister und eigenständig Verantwortlichen, insbesondere Google/Firebase und Apple für Anmeldung beziehungsweise Push, Google Play für den Install-Referrer, AppsFlyer (AppsFlyer Ltd.) für die beschriebene iOS-Einladungszuordnung, Resend bei aktivierter E-Mail-Zustellung, CPX Research und erst nach Freigabe TapResearch für Umfragen, Google AdMob/UMP für freiwillige Rewarded Ads, Sentry (Functional Software, Inc.) als Auftragsverarbeiter für technische Diagnose, Didit Identity Spain, S.L. und Didit Identity, Inc. für den KYC-Ablauf sowie der von dir gewählte Auszahlungs- oder Fulfillment-Dienst. Bei aktivierter Support-Anhangsspeicherung kommen der vertraglich dokumentierte verschlüsselte Objektspeicher sowie die private Schadsoftwareprüfung und Bildneukodierung hinzu; verschlüsselte Backup-Infrastruktur verarbeitet Daten nur für Wiederherstellung und Nachweise. Didit ist nach dem integrierten DPA typischerweise Auftragsverarbeiter/Dienstleister und für begrenzte Sicherheits-, Missbrauchs-, Rechts-, Audit-, Anspruchs- und dort beschriebene anonymisierte/pseudonymisierte Verbesserungszwecke eigenständig Verantwortlicher. Didit kann notwendige Gruppen-, Hosting/Cloud-, Kommunikations-, Identitäts/Dokument-, Fraud-, Analyse-, Audit-, Sicherheits- und professionelle Dienstleister einsetzen; sein DPA sieht allgemeine Genehmigung, Änderungsinformation und Widerspruch vor. Für das Meinivo-Sentry-Konto ist die Datenregion Europäische Union (EU) mit deutschem Ingest-Endpunkt konfiguriert. Weitere Informationen: Datenschutz bei Sentry.

Survey-, Diagnose-, Werbe-, Identitäts- und Zahlungsanbieter können Daten außerhalb der EU oder des EWR verarbeiten. Dabei werden – soweit erforderlich – Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln oder andere gesetzlich vorgesehene Garantien und zusätzliche Maßnahmen genutzt. Die konkreten Anbieterhinweise werden zusätzlich im jeweiligen Ablauf angezeigt.

7. Speicherdauer und Kontolöschung

Profildaten werden grundsätzlich bis zur Kontolöschung oder solange gespeichert, wie sie für die Nutzung benötigt werden. Ein selbst hochgeladenes Profilbild wird beim Ersetzen oder Entfernen gelöscht. Push-Token werden bei Deaktivierung widerrufen. Kurzlebige Anmelde-, Anzeigen- und Serversitzungen enden mit Ablauf oder Verbrauch. Eine noch nicht verwendete Einladungsreferenz ist höchstens 30 Tage gültig; die lokale Referenz wird nach Bindung oder endgültiger Ablehnung entfernt. Pseudonyme Fraud-Entitätsverknüpfungen werden standardmäßig nach 90 Tagen gelöscht; Fraud-Entscheidungen und ihre begrenzten Faktoren nach 365 Tagen, sofern kein offener Prüf-, Einspruchs- oder Rechtsfall eine weitere Aufbewahrung erfordert. Bindungs-, Gutschrift- und Korrekturereignisse bleiben als minimierte Sicherheits- und Buchungsnachweise erhalten, solange sie für Missbrauchsschutz, Rückbuchungen, Rechtsverteidigung oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich sind. Optionale Nutzungsereignisse werden standardmäßig nach 180 Tagen gelöscht; du kannst sie in der App jederzeit vorzeitig löschen und die Einwilligung widerrufen. Sentry-Diagnosedaten werden nach der im Sentry-Konto festgelegten Frist gelöscht. Support-, Provider-, Wallet-, Punkte-, Auszahlungs-, Sicherheits- und Buchungsnachweise werden nur so lange aufbewahrt, wie sie für Bearbeitung, Rückbuchungen, Missbrauchsschutz, Rechtsverteidigung oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich sind.

Die eigene Didit-Anwendung „Meinivo“ ist für Verifikations- und Feature-Daten auf einen Monat Aufbewahrung eingestellt. Davon getrennte Didit-Control-Plane-Auditlogs werden nach Anbieterangabe 365 Tage aufbewahrt. Biometrische Daten werden früher gelöscht, wenn das anwendbare Recht dies verlangt. Wird eine frühere oder abgebrochene Sitzung ersetzt, weist Meinivo zuerst deren Löschung an; ein danach eintreffendes Ergebnis dieser beendeten Sitzung wird nicht zur Auszahlungsfreigabe verwendet. Kurzlebige Didit-Verifikations-URLs werden lokal bei terminalem Status entfernt; Meinivo-Webhook-Deduplizierungsmarker standardmäßig nach 180 Tagen. Didit dokumentiert HTTP 204 als sofortige und irreversible Löschung der Sitzung, Entscheidung, extrahierten Daten, zugehörigen Feature-Datensätze und gespeicherten Sitzungsmedien; ein wiederholter Löschaufruf kann für eine unbekannte oder bereits gelöschte Sitzung 404 liefern. Separat angelegte Blocklist-Einträge, bereits ausgestellte Hosted-Flow-Share-Tokens, eingeplante Webhooks und ein getrenntes übergeordnetes Didit-User-/Business-Objekt sind davon laut Anbieter nicht umfasst. Meinivos Workflow verwendet keine optionalen Blocklist-Module.

Versionierte Vertragsbestätigungen sowie Anbieter-Aktivierungs- und Deaktivierungsereignisse werden als minimierter Nachweis nur für die jeweils anwendbare Vertrags-, Verjährungs- und Rechtsverteidigungsfrist aufbewahrt und danach gelöscht oder dauerhaft entkoppelt.

Bei einer Kontolöschung wird das Firebase-Konto gelöscht, das Meinivo-Profil anonymisiert, Push-Token werden widerrufen und Provider-Profil/-Zuordnungen entfernt. Vor Entfernung lokaler KYC-Zeilen weist Meinivo die Löschung jeder bekannten Didit-Sitzung an. Ein Providerfehler bleibt sichtbar erneut versuchbar und wird nicht als abgeschlossene Löschung ausgegeben. Transaktions- oder Nachweisdaten können in minimierter Form bestehen bleiben, wenn eine gesetzliche Pflicht oder ein laufender Auszahlungs-, Missbrauchs- oder Rechtsfall dies erfordert. Der externe Löschweg ist unter meinivo.bitora.de/konto-loeschen beschrieben.

8. Deine Rechte

Du hast insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Die biometrische KYC-Einwilligung kannst du für die Zukunft widerrufen. Vor Abschluss kannst du die Prüfung und damit den Auszahlungsauftrag abbrechen; dein bestätigtes Guthaben bleibt erhalten. Anbieter-Aktivierungen, Nutzungsanalyse, Werbung, Mitteilungen und Löschung verwaltest du unter Datenschutzoptionen. Für Auskunft, Export, die Zuordnung oder Löschung von Sentry-Diagnosedaten und andere Datenschutzanfragen erreichst du uns unter colin-mario.koese@bitora.de.

Wenn eine Fraud-Prüfung eine Auszahlung oder andere wesentliche Funktion betrifft, kannst du im Support-Bereich menschliches Eingreifen verlangen, deinen Standpunkt darlegen und die Entscheidung anfechten. Der Einspruch wird mit dem konkreten Prüffall verknüpft; eine akzeptierte Beschwerde hebt ausschließlich die automatisch erzeugte temporäre Schutzmaßnahme auf und versendet keine Auszahlung ohne die normale Finanzprüfung.

Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für den Sitz des Verantwortlichen ist der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zuständig; alternativ kannst du dich an die Behörde deines gewöhnlichen Aufenthaltsorts wenden.

9. Regionale Ergänzungen

EU/EWR, Vereinigtes Königreich und Schweiz

Es gelten die oben beschriebenen DSGVO- beziehungsweise gleichwertigen Rechte. Für Drittlandtransfers verwenden wir je nach Empfänger insbesondere Angemessenheitsbeschlüsse, EU-Standardvertragsklauseln und für das Vereinigte Königreich den anerkannten Zusatz oder ein anderes zulässiges Instrument. Eine Beschreibung oder Kopie anwendbarer Garantien kannst du anfordern.

USA

Je nach Bundesstaat kannst du Auskunft, Berichtigung, Löschung, eine portable Kopie, den Opt-out aus Verkauf, zielgerichteter Werbeweitergabe oder bestimmtem Profiling, die Begrenzung sensibler Daten, einen Einspruch gegen eine Ablehnung, einen bevollmächtigten Vertreter und diskriminierungsfreie Behandlung verlangen. Meinivo verkauft personenbezogene Daten nicht gegen Geld. Weil einzelne Gesetze „Verkauf“ oder „Teilen“ weiter definieren, kannst du die Weitergabe an Survey- oder Werbepartner jederzeit gesondert ablehnen. Anwendbare Global-Privacy-Control-Signale behandeln wir auf der trackerfreien Weboberfläche als Opt-out.

Brasilien

Nach der LGPD kannst du unter anderem Bestätigung, Auskunft, Berichtigung, Anonymisierung/Sperrung/Löschung, Portabilität, Empfänger- und Einwilligungsinformationen, Widerruf und die Überprüfung einer Entscheidung verlangen. Brasilien wird erst nach portugiesischer Transparenz und dokumentiertem ANPD-Transfermechanismus freigegeben.

Kanada, Australien, Neuseeland und weitere Regionen

Wir stellen mindestens denselben Anfrageweg für Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerruf bereit. Zusätzliche lokale Anforderungen zu Sprache, Vertreter/DPO, Registrierung, Datenlokalisierung, Meldung von Vorfällen, biometrischer Verarbeitung oder Transfers bleiben Freigabebedingungen des jeweiligen Landes. Die vollständige Struktur steht unter Regionale Ergänzungen und Länderplan. Eine Store-Verfügbarkeit ersetzt diese Prüfung nicht.

10. Änderungen

Wir aktualisieren diese Erklärung, wenn sich Funktionen, Anbieter, Datenflüsse oder rechtliche Anforderungen ändern. Wesentliche Änderungen werden klar mitgeteilt und führen, soweit erforderlich, zu einer erneuten Bestätigung oder Einwilligung. Die aktuelle Fassung ist dauerhaft unter dieser Adresse abrufbar.