So gilt das Dokumentenmodell
- Die globalen Nutzungsbedingungen und die globale Datenschutzerklärung gelten als Haupttexte.
- Die folgenden regionalen Abschnitte ergänzen sie. Zwingendes Recht deines gewöhnlichen Aufenthalts geht widersprechenden Vertragsklauseln vor.
- Meinivo ermöglicht Konten weltweit für die 249 ISO-3166-1-Länder und -Gebiete. Umfragen, KYC und einzelne Auszahlungsarten werden je Wohnland nur angezeigt, wenn Anbieter-, Sanktions-, Transfer- und lokale Rechtsanforderungen erfüllt sind.
Store-Verfügbarkeit und Kontoregistrierung sind international. Sie sind kein Versprechen, dass in jedem Land jederzeit Umfragen oder jede Auszahlungsmethode verfügbar sind.
EU/EWR und Deutschland
AT, BE, BG, CZ, DE, DK, ES, FI, FR, GR, HU, IE, IT, LT, LU, LV, NL, NO, PL, PT, RO, SE, SI und SK unterliegen der DSGVO beziehungsweise dem EWR-Regime plus nationalem Verbraucher-, Steuer-, Werbe-, Gewinnspiel- und Arbeits-/Jugendschutzrecht. Deutschland ergänzt dies insbesondere um BDSG, TDDDG, DDG, MStV und VSBG. Erforderlich sind lokale Sprache, transparente Einwilligungen, Betroffenenrechte, Auftragsverarbeitung und dokumentierte Drittlandtransfers.
Vereinigtes Königreich, Schweiz und Serbien
GB verlangt UK-GDPR-/Data-Protection-Act- und PECR-Prüfung sowie UK-Transferinstrumente. CH verlangt FADP-Transparenz und Schweizer Transferprüfung. RS verlangt lokale Datenschutz-, Vertreter- und Transferprüfung. Zwingende Verbraucherrechte bleiben jeweils unberührt.
Nord- und Lateinamerika
US: Bundesstaatliche Datenschutz-, biometrische, Jugend-, Auto-Renewal-, Werbe- und Incentive-Regeln werden je Zielstaat geprüft. Rechte, Global Privacy Control und der Financial-Incentive-Hinweis gelten, soweit anwendbar; Didit bleibt in Staaten mit zusätzlicher biometrischer Schriftform/Aufbewahrung bis zur Umsetzung gesperrt.
CA: PIPEDA sowie anwendbare Provinzgesetze, insbesondere Quebec, verlangen sinnvolle Einwilligung, Transparenz, Zugriff/Berichtigung, Schutz und Verantwortlichkeit für grenzüberschreitende Verarbeitung; Englisch und Französisch sind Freigabegates.
AR, BR, MX und PE: Lokale spanische beziehungsweise portugiesische Hinweise, Auskunfts-/Berichtigungs-/Lösch-/Widerspruchswege, Transfermechanismen und gegebenenfalls Datenbankregistrierung sind vor Start nötig. Für BR gelten LGPD und ANPD-Regeln; für MX der lokale Privacy-Notice-/ARCO-Prozess.
Asien-Pazifik
AU und NZ: lokale Privacy Principles, grenzüberschreitende Verantwortlichkeit und Breach-Prozess. JP: APPI, japanische Information und Angaben zu ausländischen Empfängern. IN: DPDP Act/Rules nach dem am Startdatum tatsächlich geltenden Stufenplan, Sprache, Einwilligung und Beschwerdeweg. SG: PDPA, DPO-Kontakt, Zweck-/Einwilligungs-, Transfer- und Breach-Regeln. ID, MY, PH und TW: lokale PDP/PDPA-Regeln, Sprache, Registrierung/DPO/Vertreter soweit erforderlich und Transferprüfung. BD, LK und PK: aktueller Gesetzes- und Inkrafttretensstand muss unmittelbar vor Freigabe neu geprüft werden.
MENA und Türkei
AE, BH, OM, QA und SA benötigen arabische beziehungsweise zweisprachige Transparenz, lokale Controller-/Registrierungs-/DPO-Anforderungen, Transfergenehmigung oder -bewertung, Sanktionsprüfung und eine gesonderte Prüfung jeder Krypto-Auszahlungsart. TR benötigt KVKK-konforme türkische Hinweise, Einwilligungs-/Transferweg und gegebenenfalls Registrierung/Vertretung.
Aktueller Produkt-Länderumfang
Kontoregistrierung und grundlegende Kontofunktionen sind für alle 249 ISO-3166-1-Länder und -Gebiete vorgesehen. Die operative Provider-Zielmatrix umfasst derzeit rund 70 Märkte; tatsächliche Umfragen hängen von Profil, Sponsor, Quote und Anbieterabdeckung ab. Auszahlungsarten werden serverseitig nach Wohnland, Währung, KYC, Sanktionsprüfung und Provider-Verfügbarkeit gefiltert. Provider-Marketing oder Store-Sichtbarkeit ersetzt diese funktionsbezogenen Freigaben nicht.
Widerspruch und Kontakt
Wenn ein regionaler Zusatz vom zwingenden Recht deines Wohnlands abweicht, gilt dieses zwingende Recht. Sende Fragen, Rechteanfragen oder einen Einspruch an colin-mario.koese@bitora.de.